Einsatztechnik der Ortsfeuerwehr Kleinzerbst

KLF-TS8-MZA B1000

Von 1992 bis 2015, fuhren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kleinzerbst mit einem Kleinlöschfahrzeug (KLF-TS8-MZA B1000) zu den Einsätzen.

 

Dieses Fahrzeug wurde 1988 im VEB Barkas-Werk Karl-Marx-Stadt gebaut.

Die ersten Dienstjahre wurde das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum eingesetzt (1988-1992).

1992 wurde der Barkas (punische Wort für Blitz) an die Freiwillige Feuerwehr Aken (Elbe) übergeben und leistete bis 2015 seinen Dienst bei der Ortsfeuerwehr Kleinzerbst.

 

Auf dem KLF-TS 8 waren drei Pressluftatmer (PSA), 80 m B-Druckschlauch und die feuerwehrtechnische Ausrüstung für eine Besatzung (1/4) sowie eine Tragkraftspritze (TS 8) verlastet. Zum Fahrzeug gehörte ein Mehrzweckanhänger (MZA), der unter anderem mit Druckschläuchen bestückt war.

Die Saugschläuche jedoch befanden sich auf dem Dach des Fahrzeuges, dies erleichterte das Herausnehmen der Gerätschaften aus dem Geräteraum.

Die Tragkraftspritze (TS-8) hatte einen wassergekühlten Zweitakt-Otto-Motor mit 1100 cm3 Hubraum und einer Leistung von 20 kW (28 PS). Sie wog 130 kg, förderte 800 l/min (Nennförderstrom) und erreichte dabei eine Nennförderhöhe von 80 m.

Seit 2015 ist, für die Ortsfeuerwehr Kleinzerbst, ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) im Einsatz.

Der Funkrufname des Fahrzeuges lautet Florian Kleinzerbst 47.

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