Gefährliche Wärmequelle

05. 11. 2022

Wir greifen heute das Thema Teelichtöfen auf.

Teelichtöfen sind schön anzusehen und bringen gerade an kalten Tagen die gewünschte Wärme.

Seit einiger Zeit findet man im Internet Anleitungen und Videos zu diesen Wärmequellen.

Aber Vorsicht, diese kleinen, oftmals selbstgebastelten Öfen stellen ein hohes Brandrisiko dar.

 

Wir erklären euch, was diese schön anzusehenden Teelichtöfen so gefährlich macht.

Ein einzelnes Teelicht kann eine Temperatur von 250 Grad erreichen, stehen nun noch weitere Teelichter dicht nebeneinander und wird die entstehende Wärme - wie bei einem Teelichtofen - darüber gestaut, kann es innerhalb weniger Augenblicke zu einem Wachsbrand kommen.

 

Das Wachs der Kerze besitzt einen Flammpunkt der bei ca. 280 Grad liegt (je nach Zusammensetzung des Kerzenwachses).

Ist dieser Flammpunkt erst einmal erreicht, entzündet sich das Kerzenwachs in Sekunden und es entsteht eine große Flamme.

Durch das Dach des Teelichtofens, welches die Wärme stauen soll, verbreitet sich die Flamme nicht nur nach oben sondern auch nach unten und seitlich in die Breite.

 

Was tun, wenn es zu einem Wachsbrand kommt?

Der Wachsbrand ist ähnlich dem Fettbrand.

Niemals einen Fett- oder Wachsbrand mit Wasser löschen!!!

Bitte verwenden Sie in solchen Fällen Feuerlöschdecken, Fettbrandspray oder Feuerlöscher.

 

Grundsätzlich ist es empfehlenswert entsprechende Feuerlöschgeräte und oder -hilfen im Haushalt griffbereit zu lagern, sowie Kerzen niemals dicht nebeneinander stehen zu haben.

 

Dringend ist geraten von Teelichtöfen als Wärmequelle abzusehen.

Weitere Wärmequellen wie z.B. Grills - egal welcher Brennstoffart, gasbetriebene Heizgeräte - Terassenstrahler, Katalytöfen sind nicht für den Betrieb in Innenräume geeignet.

 

Bild zur Meldung: Teelichtofen - picture alliance/dpa

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